Dr. Sebastian Krause
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Kostenlose Parkplätze stehen unseren Patienten im Parkhaus unter der Praxis zur Verfügung.
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Eine Zahnspange kann besonders nach dem Einsetzen oder nach einem Kontrolltermin drücken und die Zähne können vorübergehend empfindlich sein. Leichte Druckschmerzen sind in den ersten Tagen meist normal, weil sich die Zähne an die neue Kraft gewöhnen. Starke, zunehmende oder länger anhaltende Schmerzen sowie ein pieksender Draht oder ein lockeres Bracket sollten dagegen kieferorthopädisch kontrolliert werden.
Bei einer kieferorthopädischen Behandlung werden gezielt Kräfte auf die Zähne ausgeübt, damit sie sich Schritt für Schritt in die geplante Position bewegen können.
Dadurch können sich die Zähne insbesondere nach dem Einsetzen einer neuen Zahnspange oder nach einer Anpassung für einige Zeit empfindlich anfühlen. Manche Patienten beschreiben dies weniger als eigentlichen Schmerz, sondern eher als Druck oder Spannungsgefühl.
Auch beim Kauen kann die Empfindlichkeit zunächst stärker auffallen.
Das bedeutet nicht automatisch, dass mit der Zahnspange etwas nicht stimmt. Entscheidend ist, wie stark die Beschwerden sind, wie lange sie anhalten und wodurch sie verursacht werden.
Die Beschwerden sind häufig während der ersten Tage am stärksten und lassen anschließend nach, sobald sich Zähne und Mund an die neue Situation gewöhnt haben.
Wie lange die Empfindlichkeit anhält, ist individuell verschieden. Auch nach späteren Kontrollterminen oder dem Wechsel eines Bogens kann erneut vorübergehend ein Druckgefühl entstehen.
Bleiben stärkere Beschwerden bestehen oder werden sie sogar schlimmer, sollte die kieferorthopädische Praxis kontaktiert werden.
Bei normalen Druckbeschwerden können einige einfache Maßnahmen den Alltag erleichtern.
Weiche Lebensmittel wählen
In den ersten Tagen können weiche Speisen angenehmer sein. Suppen, Kartoffelpüree, weiche Nudeln, Joghurt oder andere Lebensmittel, die wenig Kauarbeit erfordern, belasten empfindliche Zähne weniger.
Sehr harte Lebensmittel sollten zunächst vermieden werden.
Vorsichtig kauen
Gerade unmittelbar nach dem Einsetzen oder einer Anpassung der Zahnspange kann kräftiges Abbeißen unangenehm sein. Lebensmittel klein zu schneiden kann helfen.
Kieferorthopädisches Wachs verwenden
Reibt ein Bracket oder ein Draht an Wange oder Lippe, kann kieferorthopädisches Schutzwachs die betreffende Stelle vorübergehend abdecken.
Wichtig: Das Wachs beseitigt nicht die Ursache. Bei einem störenden oder herausstehenden Draht sollte deshalb geprüft werden, ob eine Anpassung notwendig ist.
Ein pieksender Draht ist etwas anderes als der typische Druck auf den Zähnen.
Vor allem nach Zahnbewegungen kann es vorkommen, dass ein Bogen am Ende etwas hervorsteht und die Schleimhaut reizt.
Kieferorthopädisches Wachs kann die Stelle kurzfristig schützen. Der Draht sollte jedoch nicht eigenständig abgeschnitten, verbogen oder herausgezogen werden, sofern dies nicht ausdrücklich mit der behandelnden Praxis abgesprochen wurde.
Rufen Sie die kieferorthopädische Praxis an und beschreiben Sie das Problem. Dort kann entschieden werden, ob ein kurzfristiger Termin notwendig ist.
Ein lockeres Bracket verursacht nicht immer Schmerzen. Trotzdem sollte die Praxis darüber informiert werden, denn ein gelöstes Bracket kann die geplante Kraftübertragung beeinträchtigen.
Das Bracket sollte nicht selbst entfernt oder wieder befestigt werden. Ob eine sofortige Reparatur erforderlich ist oder der nächste reguläre Termin ausreicht, hängt von der jeweiligen Situation ab.
Eine Kontrolle ist insbesondere sinnvoll, wenn:
Bei einer Zahnspange gilt: Lieber kurz in der Praxis nachfragen, als über längere Zeit mit einem Problem weiterzumachen.
Nicht direkt.
Ein gewisses Druck- oder Spannungsgefühl kann mit den Kräften zusammenhängen, die für die Zahnbewegung eingesetzt werden. Stärkere Schmerzen sind aber weder notwendig noch ein Zeichen für eine besonders erfolgreiche Zahnbewegung.
Eine moderne kieferorthopädische Behandlung wird kontrolliert geplant und regelmäßig überprüft.
Sowohl bei einer festen Zahnspange als auch bei transparenten Alignern kann zu bestimmten Zeitpunkten ein Druckgefühl auftreten.
Bei festen Zahnspangen können zusätzlich Brackets oder Drähte die Mundschleimhaut reizen. Bei Alignern entsteht die Empfindlichkeit häufig nach dem Wechsel auf eine neue Schiene.
Starke oder ungewöhnliche Beschwerden sollten unabhängig von der Behandlungsmethode abgeklärt werden.
Ein leichtes Druckgefühl gehört besonders zu Beginn einer kieferorthopädischen Behandlung oder nach Anpassungen häufig dazu. Die Beschwerden sollten jedoch mit der Zeit nachlassen.
Starke, zunehmende oder ungewöhnlich lange anhaltende Schmerzen sind nicht etwas, das einfach ausgehalten werden sollte. Auch bei einem pieksenden Draht, einem lockeren Bracket oder Verletzungen der Mundschleimhaut empfiehlt sich eine Rücksprache mit der kieferorthopädischen Praxis.
Druck und Empfindlichkeit treten häufig besonders in den ersten Tagen auf und sollten anschließend nachlassen. Die genaue Dauer ist individuell.
Nach dem Einsetzen oder einer Anpassung einer Zahnspange können die Zähne beim Kauen vorübergehend empfindlicher sein.
Vorübergehend eignen sich vor allem weiche Lebensmittel, die wenig Kauarbeit erfordern. Sobald die Empfindlichkeit nachlässt, kann die Ernährung wieder angepasst werden.
Die Stelle kann vorübergehend mit kieferorthopädischem Wachs geschützt werden. Kontaktieren Sie anschließend Ihre kieferorthopädische Praxis, um zu klären, ob der Draht angepasst werden sollte.
Nein. Drähte, Brackets oder andere Bestandteile einer festen Zahnspange sollten nicht ohne Rücksprache selbst verändert oder entfernt werden.