Dr. Sebastian Krause
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Kostenlose Parkplätze stehen unseren Patienten im Parkhaus unter der Praxis zur Verfügung.
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Ein schmaler Oberkiefer ist weit mehr als eine ästhetische Besonderheit. Bei vielen Erwachsenen bildet er die Ursache für Zahnengstände, Kreuzbisse oder eine instabile Bisslage. Gleichzeitig beeinflusst die Breite des Oberkiefers die Zahnbogenform, das Lächeln und bei manchen Patienten auch funktionelle Aspekte wie die Nasenatmung oder die Kaufunktion.
Viele Patientinnen und Patienten kommen zunächst mit dem Wunsch nach geraden Zähnen oder einer Behandlung mit Invisalign®. Im Rahmen einer umfassenden kieferorthopädischen Untersuchung zeigt sich jedoch häufig, dass die eigentliche Ursache nicht die Zahnstellung selbst, sondern eine zu schmale knöcherne Basis des Oberkiefers ist. In diesen Fällen reicht es oft nicht aus, die Zähne lediglich auszurichten – vielmehr muss zunächst ausreichend Platz geschaffen werden.
Moderne Verfahren der Gaumennahterweiterung bei Erwachsenen ermöglichen es heute, den Oberkiefer gezielt zu verbreitern und dadurch die Grundlage für eine funktionelle und ästhetische Zahnstellung zu schaffen. Dazu zählen insbesondere die MSE-Behandlung (Maxillary Skeletal Expander), die MARPE-Behandlung (Mini Implant Assisted Rapid Palatal Expansion) sowie in ausgewählten Fällen chirurgisch unterstützte Verfahren wie DOME oder SARPE.
In unserer Praxis für Kieferorthopädie in München plant Dr. Sebastian Krause, Fachzahnarzt für Kieferorthopädie, jede Oberkiefererweiterung individuell. Mithilfe digitaler Intraoralscans, moderner DVT-Diagnostik und einer präzisen Analyse der knöchernen Anatomie entwickeln wir ein Behandlungskonzept, das exakt auf Ihre persönlichen Voraussetzungen abgestimmt ist – statt auf standardisierte Behandlungsschemata.
Sie möchten wissen, ob eine MSE-, MARPE- oder DOME-Behandlung für Sie geeignet ist?
Vereinbaren Sie gerne einen persönlichen Beratungstermin bei Dr. Sebastian Krause in unserer Praxis in München. Gemeinsam analysieren wir Ihre Ausgangssituation und besprechen, welche Form der Oberkiefererweiterung medizinisch sinnvoll sein kann.

Die Gaumennahterweiterung, auch Oberkiefererweiterung oder transversale Oberkieferentwicklung genannt, ist eine moderne kieferorthopädische Behandlung zur Vergrößerung der Oberkieferbreite. Ziel ist es, die knöcherne Basis des Oberkiefers zu erweitern und dadurch ausreichend Platz für eine gesunde Zahnstellung zu schaffen.
Der Oberkiefer besteht aus zwei Knochenhälften, die über die sogenannte mittlere Gaumennaht (Sutura palatina mediana) miteinander verbunden sind. Während diese Verbindung im Kindesalter noch flexibel ist, verknöchert sie im Laufe des Wachstums zunehmend. Deshalb unterscheidet sich die Gaumennahterweiterung bei Erwachsenen deutlich von der Behandlung bei Kindern und Jugendlichen.
Früher war bei Erwachsenen häufig eine umfangreiche Operation notwendig, um den Oberkiefer zu erweitern. Heute ermöglichen moderne miniimplantatgestützte Verfahren wie die MSE-Behandlung oder die MARPE-Behandlung bei vielen geeigneten Patienten eine deutlich schonendere Therapie.
Im Gegensatz zu klassischen zahngetragenen Expandern übertragen diese Systeme die Kräfte überwiegend über kleine Miniimplantate direkt auf den Oberkieferknochen. Dadurch wird die knöcherne Basis entwickelt und nicht lediglich die Zahnreihe nach außen bewegt.
Eine individuell geplante MARPE-Behandlung oder MSE-Behandlung kann unter anderem dazu beitragen:
Ob eine MSE-Behandlung, eine MARPE-Behandlung, eine DOME-Behandlung oder eine andere Form der Oberkiefererweiterung sinnvoll ist, lässt sich jedoch erst nach einer ausführlichen Diagnostik beurteilen.
Ein schmaler Oberkiefer entsteht meist bereits während des Wachstums. Häufig fällt dies zunächst nicht auf, da sich der Unterkiefer im Laufe der Entwicklung anpasst und funktionelle Kompensationen entstehen. Zu den häufigsten Ursachen zählen:
Genetische Veranlagung
Die Breite des Oberkiefers wird wesentlich durch genetische Faktoren bestimmt. Ein transversales Defizit tritt häufig familiär gehäuft auf.
Mundatmung
Eine dauerhaft eingeschränkte Nasenatmung führt häufig dazu, dass Kinder überwiegend durch den Mund atmen. Dadurch verändert sich die Lage der Zunge. Anstatt den Oberkiefer von innen physiologisch zu formen, liegt sie dauerhaft im Mundboden. Dies kann die natürliche Entwicklung des Oberkiefers beeinträchtigen.
Allergien und chronisch verstopfte Nase
Vergrößerte Rachenmandeln, Allergien oder chronische Nasenatmungsstörungen gehören zu den häufigsten funktionellen Ursachen einer unzureichenden Oberkieferentwicklung.
Frühzeitiger Zahnverlust
Gehen Milchzähne früh verloren, können Nachbarzähne in die entstandenen Lücken kippen. Dadurch wird die Platzentwicklung zusätzlich eingeschränkt.
Fehlfunktionen der Muskulatur
Auch ungünstige Schluckmuster, eine niedrige Zungenlage oder langjähriges Daumenlutschen können die Entwicklung des Oberkiefers beeinflussen.
Die Breite des Oberkiefers beeinflusst weit mehr als nur die Zahnstellung. Sie spielt eine zentrale Rolle für die Stabilität des Bisses, die Ästhetik des Lächelns und die langfristige Funktion des Kauorgans.
Ist der Oberkiefer zu schmal, fehlt häufig der notwendige Platz für eine harmonische Zahnstellung. Die Folge können Engstände, gedrehte Zähne oder ein Kreuzbiss sein. Gleichzeitig erschweren eng stehende Zähne häufig die Mundhygiene, wodurch das Risiko für Karies und Zahnfleischerkrankungen steigen kann.
Auch das Erscheinungsbild des Lächelns wird maßgeblich von der Oberkieferbreite beeinflusst. Ein schmaler Zahnbogen kann dazu führen, dass beim Lächeln dunkle Bereiche in den Mundwinkeln sichtbar werden – die sogenannten Buccal Corridors. Durch eine individuell geplante Oberkiefererweiterung lässt sich bei geeigneten Patienten häufig ein harmonischeres Lächeln mit einer breiteren sichtbaren Zahnreihe erreichen.
Neben ästhetischen Aspekten spielt auch die Funktion eine wichtige Rolle. Ein stabiler Biss trägt dazu bei, die Zähne gleichmäßig zu belasten und die Kiefergelenke langfristig zu entlasten. Deshalb betrachten wir bei in unserer Praxis nicht nur einzelne Zähne, sondern das gesamte Zusammenspiel von Kiefer, Biss, Muskulatur und Gesichtsprofil.
Nicht jeder schmale Oberkiefer verursacht Beschwerden. Treten Symptome auf, betreffen sie häufig mehrere Bereiche gleichzeitig.
Typische Anzeichen sind:
Viele Patientinnen und Patienten berichten zudem, dass sie trotz gerader Zähne mit der Ästhetik ihres Lächelns unzufrieden sind. In diesen Fällen liegt die Ursache häufig nicht in der Zahnstellung selbst, sondern in einer unzureichenden Breite des Oberkiefers.
Eine Oberkiefererweiterung kommt immer dann infrage, wenn nicht nur die Zähne, sondern der knöcherne Oberkiefer selbst zu schmal ist. Typische Indikationen sind:
Entscheidend ist die Unterscheidung zwischen einem rein dentalen Problem und einer skelettalen Fehlentwicklung. Ist lediglich die Zahnstellung betroffen, können Aligner oder feste Zahnspangen häufig ausreichend sein. Ist hingegen der gesamte Oberkiefer zu schmal, reicht eine reine Zahnbewegung oft nicht aus.
Natürlich mehr Platz statt Zähne nach außen zu kippen
Viele Erwachsene wünschen sich eine möglichst schonende Behandlung ohne Zahnextraktionen. Ob dies möglich ist, hängt entscheidend davon ab, ob genügend knöcherner Platz vorhanden ist.
In einem persönlichen Beratungsgespräch in unserer Praxis für Kieferorthopädie in München analysiert Dr. Sebastian Krause mithilfe moderner digitaler Diagnostik und einer dreidimensionalen DVT-Aufnahme, ob eine Gaumennahterweiterung sinnvoll ist oder ob eine andere kieferorthopädische Therapie besser geeignet ist.
Vereinbaren Sie einen Beratungstermin und lassen Sie individuell prüfen, welche Behandlung für Ihre Kiefersituation infrage kommt.
Viele Erwachsene wünschen sich eine Zahnkorrektur mit transparenten Alignern wie Invisalign®, Spark™ oder Angel Aligner™. Diese Systeme können Zahnfehlstellungen sehr effektiv behandeln – ihre Möglichkeiten hängen jedoch von der individuellen Anatomie ab.
Aligner und feste Zahnspangen bewegen Zähne innerhalb des vorhandenen Kieferknochens. Ist der Oberkiefer selbst zu schmal, reicht eine reine Zahnbewegung häufig nicht aus. In solchen Fällen kann eine ausschließliche Ausrichtung der Zähne zu Kompromissen bei Funktion, Ästhetik und Langzeitstabilität führen.
Deshalb steht vor jeder kieferorthopädischen Behandlung eine umfassende Diagnostik. Mithilfe einer klinischen Untersuchung, digitaler Modelle und einer digitalen Volumentomographie (DVT) prüfen wir, ob zunächst eine Erweiterung des Oberkiefers – beispielsweise mit einer knochengestützten Gaumennahterweiterung (MSE oder MARPE) – sinnvoll ist.
Erst wenn die knöcherne Basis ausreichend entwickelt wurde, erfolgt die präzise Zahnkorrektur mit Alignern oder einer modernen festen Zahnspange. Die Kombination aus Oberkiefererweiterung und anschließender Aligner-Therapie ermöglicht häufig funktionell, ästhetisch und langfristig stabilere Behandlungsergebnisse.
Wer sich mit einer Oberkiefererweiterung beschäftigt, stößt schnell auf Begriffe wie MSE, MARPE, DOME oder SARPE. Im Internet und in sozialen Medien werden diese Verfahren häufig als konkurrierende Behandlungsmethoden dargestellt. Tatsächlich verfolgen sie jedoch dasselbe Ziel: Einen zu schmalen Oberkiefer zu erweitern und die knöcherne Basis für eine stabile Zahnstellung zu schaffen.
Welches Verfahren geeignet ist, hängt nicht von Trends oder Markenbezeichnungen ab, sondern von Ihrer individuellen Anatomie, Ihrem Alter und den diagnostischen Befunden.
Der Maxillary Skeletal Expander (MSE) gehört zu den modernsten Formen der miniimplantatgestützten Oberkiefererweiterung. Im Gegensatz zu klassischen zahngetragenen Apparaturen wird die Expansionskraft überwiegend über kleine Miniimplantate direkt auf den Oberkieferknochen übertragen.
Dadurch kann die Behandlung bei vielen erwachsenen Patienten deutlich kontrollierter erfolgen. Ziel ist es, die knöcherne Basis des Oberkiefers zu entwickeln und nicht lediglich die Zähne nach außen zu kippen.
MSE kann insbesondere bei Patienten sinnvoll sein, bei denen ein ausgeprägtes transversales Defizit des Oberkiefers vorliegt und ausreichend knöcherne Voraussetzungen bestehen.
MARPE ist der Oberbegriff für verschiedene miniimplantatgestützte Expansionssysteme. MSE stellt eine spezielle Form dieses Behandlungskonzeptes dar.
Auch hier werden Miniimplantate genutzt, um die Kräfte möglichst direkt auf den Knochen zu übertragen. Welches System verwendet wird, richtet sich nach der individuellen Anatomie und den therapeutischen Zielen – nicht nach dem Namen des Expanders.
Bei manchen Erwachsenen ist die Gaumennaht bereits so stark verknöchert, dass eine rein kieferorthopädische Erweiterung nicht ausreicht. In diesen Fällen kann eine chirurgisch unterstützte Oberkiefererweiterung sinnvoll sein. Das DOME-Konzept kombiniert die Expansion mit einem minimalinvasiven chirurgischen Eingriff, um knöcherne Widerstände gezielt zu reduzieren. Ob dieses Vorgehen notwendig ist, lässt sich erst nach einer umfassenden Diagnostik beurteilen.
SARPE (Surgically Assisted Rapid Palatal Expansion) ist die klassische chirurgisch unterstützte Gaumennahterweiterung. Dieses Verfahren kommt insbesondere dann infrage, wenn eine größere skelettale Erweiterung erforderlich ist oder andere Behandlungskonzepte keine ausreichende Erfolgsaussicht bieten. Die Entscheidung erfolgt immer interdisziplinär und unter Berücksichtigung aller diagnostischen Befunde.
Nicht das System entscheidet – sondern Ihre Anatomie
Viele Patienten fragen uns, welches Verfahren das "beste" ist.
Die Antwort lautet: Es gibt keine allgemeingültig beste Methode.
Entscheidend sind unter anderem:
Die MSE-Behandlung (Maxillary Skeletal Expander) ist eines der modernsten Verfahren zur Gaumennahterweiterung bei Erwachsenen. Im Gegensatz zu klassischen Gaumenexpandern wird die Expansionskraft dabei nicht überwiegend über die Zähne, sondern direkt über den Oberkieferknochen übertragen.
Möglich wird dies durch mehrere Miniimplantate (Temporary Anchorage Devices, TADs), die im Bereich des vorderen Gaumens verankert werden. Die Expansionsapparatur wird auf diesen Implantaten befestigt und anschließend schrittweise aktiviert. Ziel ist es, die knöcherne Verbindung zwischen rechter und linker Oberkieferhälfte – die sogenannte mediane Gaumennaht – kontrolliert zu öffnen und den Oberkiefer skelettal zu verbreitern.
Im internationalen wissenschaftlichen Sprachgebrauch wird dieses Verfahren als Maxillary Skeletal Expander (MSE) bezeichnet.
Die Apparatur besteht aus drei wesentlichen Komponenten:
Während herkömmliche Gaumennahterweiterungen einen großen Teil ihrer Kräfte über die Zähne übertragen, wirkt beim MSE-System ein erheblicher Anteil direkt auf den Knochen. Dadurch werden unerwünschte Zahnkippungen reduziert und eine stärker skelettale Expansion ermöglicht.
Durch das schrittweise Aktivieren der Schraube wird der Oberkiefer millimeterweise erweitert. Dieser Vorgang erfolgt kontrolliert über mehrere Wochen.
Eine MSE-Behandlung kann insbesondere bei folgenden Befunden sinnvoll sein:
Ob eine MSE-Behandlung tatsächlich möglich ist, hängt unter anderem vom Alter, der Anatomie der Gaumennaht und der Knochenqualität ab. Deshalb erfolgt die Entscheidung immer individuell.
MSE bietet gegenüber rein zahngetragenen Expandern mehrere potenzielle Vorteile:
Dennoch ist MSE nicht für jeden Erwachsenen die geeignete Lösung. Bei stark verknöcherter Gaumennaht oder ausgeprägten skelettalen Fehlbildungen kann eine chirurgische Unterstützung erforderlich sein.
Auch zur MSE-Behandlung finden sich zahlreiche Erfahrungsberichte im Internet. Wichtig ist jedoch, dass jeder Patient unterschiedliche anatomische Voraussetzungen mitbringt. Deshalb lassen sich Erfahrungen anderer Patienten nicht ohne Weiteres auf die eigene Situation übertragen.
Viele Patienten berichten nach einer MSE-Behandlung über:
Die meisten Beschwerden sind vorübergehend und klingen mit zunehmender Gewöhnung an die Apparatur wieder ab. Entscheidend für einen erfolgreichen Verlauf sind eine präzise Diagnostik, eine individuell geplante Aktivierung sowie regelmäßige Kontrolltermine.
Die MARPE-Behandlung (Mini Implant Assisted Rapid Palatal Expansion) gehört zu den modernsten Verfahren der Oberkiefererweiterung bei Erwachsenen. Ziel der Behandlung ist es, einen zu schmalen Oberkiefer nicht ausschließlich über die Zähne zu erweitern, sondern die Expansionskräfte möglichst direkt auf die knöcherne Basis des Oberkiefers zu übertragen. Dadurch kann bei geeigneten Patienten zusätzlicher Platz geschaffen werden, um Zahnengstände zu reduzieren, Kreuzbisse zu korrigieren und die Grundlage für eine langfristig stabile kieferorthopädische Behandlung zu schaffen.
Gerade bei Erwachsenen spielt die knöcherne Anatomie eine entscheidende Rolle. Während klassische Gaumennahterweiterungen bei Kindern häufig problemlos möglich sind, ist die Gaumennaht im Erwachsenenalter deutlich stärker verknöchert. Deshalb stellt die MARPE-Behandlung heute für viele Erwachsene eine moderne Alternative zu rein zahngetragenen Expandern dar.
Im Gegensatz zu klassischen Expandern wird die Apparatur bei einer MARPE-Behandlung über mehrere Miniimplantate im Gaumen verankert. Diese sogenannten Temporary Anchorage Devices (TADs) dienen als stabile Verankerung und übertragen einen großen Teil der Expansionskräfte direkt auf den Oberkieferknochen.
Dadurch kann die Erweiterung kontrollierter erfolgen als bei rein zahngetragenen Systemen. Ziel ist es, die knöcherne Basis des Oberkiefers zu entwickeln und nicht lediglich die Zähne nach außen zu bewegen.
Nach dem Einsetzen des Expanders erfolgt die Aktivierung nach einem individuell festgelegten Behandlungsprotokoll. Während der gesamten MARPE-Behandlung kontrollieren wir den Verlauf regelmäßig und passen die Therapie bei Bedarf an die biologischen Reaktionen des Patienten an.
Der wesentliche Fortschritt moderner MARPE-Systeme besteht in der Verwendung von Miniimplantaten. auch Temporary Anchorage Devices (TADs) genannt.
Dabei handelt es sich um kleine Titanschrauben, die vorübergehend im Gaumenknochen verankert werden. Sie dienen ausschließlich der Stabilisierung der Expansionsapparatur und werden nach Abschluss der aktiven Behandlung wieder entfernt.
Im Gegensatz zu klassischen zahngetragenen Apparaturen wird ein Teil der Expansionskräfte direkt in den Knochen eingeleitet. Ziel ist es, unerwünschte Zahnkippungen möglichst gering zu halten und die skelettale Wirkung der Behandlung zu unterstützen.
Einsetzen der Miniimplantate
Das Einsetzen erfolgt in der Regel unter lokaler Betäubung. Der Eingriff dauert meist nur wenige Minuten. Viele Patientinnen und Patienten empfinden den Druck während des Einsetzens als ungewohnt, berichten jedoch nur über geringe Schmerzen.
Nach dem Eingriff können leichte Druckgefühle oder eine vorübergehende Empfindlichkeit auftreten, die in der Regel innerhalb weniger Tage nachlassen.
Ziel einer MARPE-Behandlung
Das Ziel besteht nicht darin, lediglich den Zahnbogen breiter erscheinen zu lassen.
Vielmehr soll die knöcherne Basis des Oberkiefers erweitert werden.
Dadurch kann:
Nicht jeder schmale Oberkiefer muss automatisch mit einer MARPE-Behandlung behandelt werden. Ob dieses Verfahren sinnvoll ist, hängt von zahlreichen Faktoren ab.
Eine MARPE-Behandlung kann insbesondere infrage kommen bei:
Entscheidend ist jedoch immer die individuelle Anatomie. Deshalb beurteilen wir jeden Patienten anhand einer umfassenden Diagnostik und empfehlen ausschließlich die Behandlung, die medizinisch sinnvoll erscheint.
Moderne MARPE-Systeme bieten bei geeigneten Patienten zahlreiche Vorteile.
Dazu gehören unter anderem:
Welcher Vorteil im individuellen Fall tatsächlich erreicht werden kann, hängt von der Ausgangssituation und den anatomischen Voraussetzungen ab.
Viele Patienten informieren sich vor einer MARPE-Behandlung gezielt über die Erfahrungen anderer Betroffener. In Foren, sozialen Netzwerken oder auf Videoplattformen finden sich zahlreiche Berichte. Dabei ist wichtig zu wissen: Jede MARPE-Behandlung verläuft individuell und hängt maßgeblich von der Anatomie, der Knochenqualität sowie der sorgfältigen Behandlungsplanung ab.
Patienten berichten häufig, dass in den ersten Tagen nach dem Einsetzen des Expanders ein Druck- oder Spannungsgefühl im Oberkiefer entsteht. Dieses Gefühl wird meist als ungewohnt beschrieben und nimmt in der Regel nach kurzer Zeit deutlich ab. Während der aktiven Expansionsphase können außerdem vorübergehend folgende Veränderungen auftreten:
Diese Veränderungen gehören häufig zum natürlichen Verlauf einer MARPE-Behandlung und werden während der regelmäßigen Kontrolltermine sorgfältig überwacht.
Viele Patienten recherchieren vor ihrem ersten Termin intensiv und stoßen dabei auf die Begriffe MARPE und MSE. Häufig entsteht der Eindruck, dass es sich um zwei völlig unterschiedliche Verfahren handelt.
Tatsächlich beschreibt MARPE den Oberbegriff für miniimplantatgestützte Oberkiefererweiterungen. MSE (Maxillary Skeletal Expander) ist eine spezielle Ausführung eines MARPE-Systems mit einem bestimmten Design und einer bestimmten Art der Verankerung.
Für den Behandlungserfolg ist jedoch weniger die Bezeichnung des Expanders entscheidend als vielmehr die sorgfältige Diagnostik, die exakte Positionierung der Miniimplantate und eine individuell abgestimmte Behandlungsplanung.
Jedes MSE ist ein MARPE, aber nicht jedes MARPE ist ein MSE.
MSE
Spezielle Apparatur
meist 4 Miniimplantate
bikortekalle Verankerung möglich
sehr höhe Stabilität
international gut untersucht
MARPE
Oberbegriff
verschiedene Systeme
abhängig vom System
variabel
umfasst mehrere Konzepte
DOME bedeutet Distraction Osteogenesis Maxillary Expansion. Dabei handelt es sich um eine Kombination aus:
Dieses Verfahren wird häufig interdisziplinär zwischen Kieferorthopädie und Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie durchgeführt.
Eine DOME-Behandlung wird insbesondere dann erwogen, wenn:
International wird DOME zunehmend im Zusammenhang mit der Behandlung ausgewählter Patientinnen und Patienten mit eingeschränkter Nasenatmung oder obstruktiver Schlafapnoe untersucht. Die individuelle Eignung muss jedoch sorgfältig geprüft werden. Eine Verbesserung der Atmung kann nicht garantiert werden.
Bei geeigneten Patienten kann die DOME-Behandlung verschiedene Vorteile bieten.
Dazu gehören unter anderem:
Ob diese Vorteile im individuellen Fall erreicht werden können, hängt von den anatomischen Voraussetzungen und dem gesamten Behandlungskonzept ab.
SARPE steht für Surgically Assisted Rapid Palatal Expansion.
Dieses Verfahren gilt seit vielen Jahren als etablierter Standard, wenn eine rein kieferorthopädische Expansion nicht ausreicht. Hierbei erfolgt zunächst ein chirurgischer Eingriff, bei dem die Widerstände des Oberkiefers reduziert werden. Anschließend wird der Oberkiefer mithilfe einer Expansionsapparatur schrittweise verbreitert.
SARPE wird häufig empfohlen bei:
Im Vergleich zu einer rein kieferorthopädischen Behandlung ist SARPE invasiver, bietet jedoch in bestimmten Situationen eine hohe Vorhersagbarkeit.
Viele Patienten fragen sich, ob eine MARPE-Behandlung oder eine DOME-Behandlung die bessere Wahl ist. Der wichtigste Unterschied besteht darin, dass bei einer MARPE-Behandlung die Expansion ausschließlich kieferorthopädisch erfolgt, während die DOME-Behandlung zusätzlich chirurgisch unterstützt wird.
Welches Verfahren geeignet ist, hängt von zahlreichen Faktoren ab und lässt sich erst nach einer individuellen Diagnostik beantworten.
Bei vielen Erwachsenen ist eine MARPE-Behandlung ausreichend. In anderen Fällen bietet eine DOME-Behandlung bessere Voraussetzungen für eine kontrollierte und erfolgreiche Oberkiefererweiterung.
MARPE
meist ohne Operation
geringerer Eingriff
kürzere Erholungszeit
geeignet bei vielen Erwachsenen
DOME
chirurgisch unterstützt
großerer Eingriff
längere Erholung
vor allem bei komplexen Fällen
Eine pauschale Antwort auf die Frage nach der richtigen Behandlung gibt es nicht. Welche Therapie im Einzelfall sinnvoll ist, hängt von einer Vielzahl individueller Faktoren ab. Dazu zählen unter anderem das Alter der Patientin oder des Patienten, die Knochenqualität, das Ausmaß des transversalen Defizits, der Zustand der Gaumennaht sowie das verbleibende Gesichtswachstum. Ebenso wichtig sind die gewünschte Zahnbewegung, mögliche funktionelle Beschwerden – beispielsweise eine eingeschränkte Nasenatmung oder Platzmangel – und das langfristige Therapieziel.
Aus diesem Grund sollte die Entscheidung für oder gegen eine Gaumennahterweiterung, MSE, MARPE oder eine reine Aligner-Behandlung niemals ausschließlich anhand von Fotos, Röntgenbildern oder Informationen aus dem Internet getroffen werden. Jede anatomische Ausgangssituation ist individuell und erfordert eine sorgfältige Diagnostik.
Erst die Kombination aus klinischer Untersuchung, digitalen Scans und einer dreidimensionalen Volumentomographie (DVT) ermöglicht eine fundierte Therapieplanung.
Jeder Oberkiefer ist anatomisch unterschiedlich. Deshalb gibt es keine „beste“ Expansionsmethode für alle Erwachsenen. In der Praxis für Kieferorthopädie München entwickelt Dr. Sebastian Krause, Fachzahnarzt für Kieferorthopädie, für jede Patientin und jeden Patienten ein individuelles Behandlungskonzept auf Basis moderner digitaler Diagnostik. Ziel ist eine Therapie, die funktionelle Anforderungen, Ästhetik und langfristige Stabilität gleichermaßen berücksichtigt.
Vereinbaren Sie einen Beratungstermin und erfahren Sie, ob eine MSE-, MARPE-, DOME- oder SARPE-Behandlung in Ihrer persönlichen Situation sinnvoll sein kann.
Eine Gaumennahterweiterung bei Erwachsenen sollte niemals allein anhand von Fotos oder eines Abdrucks geplant werden. Ob eine MSE-, MARPE-, DOME- oder SARPE-Behandlung sinnvoll ist, hängt von zahlreichen anatomischen Faktoren ab, die sich nur durch eine umfassende Diagnostik zuverlässig beurteilen lassen. Zu einer modernen kieferorthopädischen Diagnostik gehören unter anderem:
Erst die Kombination dieser Informationen ermöglicht eine fundierte Entscheidung darüber, ob eine rein kieferorthopädische Behandlung ausreicht oder eine skelettale Oberkiefererweiterung erforderlich ist.
Die digitale Volumentomographie (DVT) liefert dreidimensionale Aufnahmen des Oberkiefers mit einer deutlich höheren räumlichen Aussagekraft als klassische zweidimensionale Röntgenbilder.
Sie kann – sofern medizinisch erforderlich – unter anderem dabei helfen,
Die Entscheidung für eine DVT erfolgt stets unter Berücksichtigung des individuellen Nutzens und unter Beachtung des Strahlenschutzes.
Der Behandlungsablauf einer Gaumennahterweiterung (GNE) bzw. Oberkiefererweiterung erfolgt in mehreren aufeinander abgestimmten Schritten. Jede Phase baut auf der vorherigen auf und trägt dazu bei, den Oberkiefer sicher und kontrolliert zu verbreitern. Von der ausführlichen Erstberatung über die moderne 3D-Diagnostik und individuelle Therapieplanung bis hin zur aktiven Erweiterung der Kieferbreite, der Stabilisierungsphase und der abschließenden Zahnkorrektur wird die gesamte Behandlung eng begleitet. Die Dauer einer Gaumennahterweiterung richtet sich nach dem gewählten Verfahren – beispielsweise MARPE, MSE oder SARPE – sowie nach der individuellen Ausgangssituation. Während die aktive Oberkiefererweiterung meist nur wenige Wochen dauert, nimmt die anschließende Heilungs- und Stabilisierungsphase deutlich mehr Zeit in Anspruch, um ein langfristig stabiles und funktionelles Behandlungsergebnis zu gewährleisten.
Die Dauer einer Oberkiefererweiterung hängt von verschiedenen Faktoren ab.
Dazu gehören insbesondere:
Die aktive Expansion dauert häufig nur wenige Wochen. Die anschließende Retentionsphase nimmt mehrere Monate in Anspruch, damit sich neuer Knochen bilden und das Behandlungsergebnis dauerhaft stabilisieren kann. Die gesamte kieferorthopädische Behandlung einschließlich Invisalign® oder Zahnspange erstreckt sich je nach Ausgangssituation meist über mehrere Monate bis hin zu zwei Jahren.
Tut eine Oberkiefererweiterung weh? Diese Frage gehört zu den häufigsten im Beratungsgespräch. Die kurze Antwort lautet: Eine Oberkiefererweiterung bzw. Gaumennahterweiterung ist in der Regel nicht stark schmerzhaft. Die meisten Patientinnen und Patienten berichten während der aktiven Erweiterung des Oberkiefers eher über ein Druck- oder Spannungsgefühl als über starke Schmerzen.
Vorübergehend können folgende Beschwerden auftreten:
Wie stark diese Beschwerden wahrgenommen werden, ist individuell unterschiedlich. In den meisten Fällen lassen das Druckgefühl und die Empfindlichkeit bereits nach wenigen Tagen deutlich nach, sobald sich der Kiefer an die Erweiterung der Kieferbreite gewöhnt hat. Sollten wider Erwarten stärkere Schmerzen oder anhaltende Beschwerden auftreten, stehen wir Ihnen selbstverständlich jederzeit beratend zur Seite und überprüfen den Sitz der Apparatur sowie den Behandlungsverlauf.
Jede medizinische Behandlung ist mit möglichen Risiken verbunden. Das gilt auch für die Gaumennahterweiterung (GNE) bzw. Oberkiefererweiterung, mit der ein zu schmaler Oberkiefer verbreitert und die Kieferbreite vergrößert wird. Eine sorgfältige Diagnostik sowie eine präzise Behandlungsplanung helfen dabei, mögliche Komplikationen auf ein Minimum zu reduzieren.
Mögliche Nebenwirkungen einer Gaumennahterweiterung können unter anderem sein:
Durch moderne 3D-Diagnostik, digitale Planung und regelmäßige Kontrolltermine können Risiken einer Oberkiefererweiterung frühzeitig erkannt und berücksichtigt werden. So lässt sich die Verbreiterung des Oberkiefers sicher und individuell planen – beispielsweise zur Behandlung eines schmalen Oberkiefers, eines Kreuzbisses oder zur Schaffung von Platz für die Zahnstellung. Bei uns in der Fachzahnarztpraxis für Kieferorthopädie legen wir großen Wert auf eine umfassende Aufklärung. Wir informieren Sie transparent über den Ablauf, die Vorteile und die möglichen Risiken einer Gaumennahterweiterung, damit Sie Ihre Entscheidung auf einer fundierten Grundlage treffen können.
Eine der häufigsten Fragen im Erstgespräch lautet: „Was kostet eine Gaumennahterweiterung?" Die Kosten einer Gaumennahterweiterung (GNE) bzw. Oberkiefererweiterung lassen sich nicht pauschal angeben, da jede Behandlung individuell geplant und an die anatomischen Voraussetzungen sowie die gewünschte Erweiterung der Kieferbreite angepasst wird.
Zu den wichtigsten Einflussfaktoren gehören:
Da jede Gaumennahterweiterung individuell geplant wird, unterscheiden sich auch die Behandlungskosten. Entscheidend sind unter anderem die gewählte Behandlungsmethode, die anatomischen Voraussetzungen, der Umfang der Oberkiefererweiterung sowie die anschließende kieferorthopädische Versorgung.Im persönlichen Beratungsgespräch erstellen wir nach einer umfassenden Diagnostik einen transparenten und nachvollziehbaren Kostenplan. So erhalten Sie eine individuelle Kostenübersicht und wissen genau, welche Leistungen für Ihre Gaumennahterweiterung vorgesehen sind.
Ob die Kosten für eine Gaumennahterweiterung (GNE) bzw. Oberkiefererweiterung von der gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung übernommen werden, hängt von der individuellen Ausgangssituation sowie den jeweiligen Versicherungsbedingungen ab.
Bei Erwachsenen gelten häufig andere Voraussetzungen als bei Kindern und Jugendlichen. Insbesondere bei medizinisch notwendigen Behandlungen oder einer chirurgisch unterstützten Gaumennahterweiterung (SARPE) kann eine vollständige oder teilweise Kostenübernahme möglich sein. Ob und in welchem Umfang die Krankenkasse die Kosten übernimmt, wird immer individuell geprüft.
Vor Beginn der Behandlung empfehlen wir, die persönliche Situation gemeinsam mit unserer Praxis und Ihrer Krankenversicherung zu klären. Gerne unterstützen wir Sie mit den erforderlichen Unterlagen und beraten Sie zu den Möglichkeiten einer Kostenübernahme für Ihre Gaumennahterweiterung.
Eine Gaumennahterweiterung (GNE) bzw. Oberkiefererweiterung dient nicht ausschließlich der Korrektur eines schmalen Oberkiefers oder der Verbesserung der Zahnstellung. Durch die Vergrößerung der Kieferbreite können sich auch funktionelle Strukturen im Gesichtsbereich verändern. Dazu zählen unter anderem die Form der Nasenhöhle, die Zungenlage, die Bissfunktion sowie die oberen Atemwege. Welche Auswirkungen dies im Einzelfall hat, hängt jedoch immer von den individuellen anatomischen Voraussetzungen ab.
Der Oberkiefer bildet einen wesentlichen Teil des knöchernen Nasenbodens. Wird der Oberkiefer im Rahmen einer Gaumennahterweiterung verbreitert, kann sich auch die Form der Nasenhöhle verändern. Wissenschaftliche Studien untersuchen, ob sich dadurch die Nasenatmung bei einzelnen Patientinnen und Patienten verbessern kann.
Ob und in welchem Ausmaß eine Oberkiefererweiterung die Nasenatmung positiv beeinflusst, lässt sich jedoch nicht zuverlässig vorhersagen. Eine Gaumennahterweiterung ist keine Standardbehandlung bei Nasenatmungsstörungen und ersetzt keine Untersuchung oder Therapie durch eine HNO-Fachärztin oder einen HNO-Facharzt.
Auch die möglichen Auswirkungen einer skelettalen Oberkiefererweiterung auf die oberen Atemwege (Airway) stehen zunehmend im Fokus der wissenschaftlichen Forschung. Dabei wird untersucht, wie sich die Erweiterung des Oberkiefers auf das Volumen der Nasenhöhle und des Nasenrachenraums auswirken kann.
Die bisherigen Studien zeigen interessante Ergebnisse, sind jedoch nicht einheitlich. Deshalb können mögliche Veränderungen der Atemwege nicht als garantiertes Behandlungsergebnis einer Gaumennahterweiterung angesehen werden.
Ein schmaler Oberkiefer kann bei manchen Menschen mit anatomischen Besonderheiten der oberen Atemwege verbunden sein. Deshalb wird eine Oberkiefererweiterung in ausgewählten Fällen als Teil eines interdisziplinären Behandlungskonzepts betrachtet – beispielsweise in Zusammenarbeit mit Fachärztinnen und Fachärzten für HNO-Heilkunde oder Schlafmedizin.
Wichtig ist jedoch: Verfahren wie MARPE, MSE oder SARPE gelten nicht als allgemeine Therapie gegen Schnarchen oder eine obstruktive Schlafapnoe. Ob eine Gaumennahterweiterung in einem individuellen Fall einen unterstützenden Beitrag leisten kann, muss sorgfältig diagnostisch geprüft werden.
Ob eine Gaumennahterweiterung oder Oberkiefererweiterung in Ihrem Fall sinnvoll ist, lässt sich erst nach einer umfassenden Diagnostik beurteilen. Dr. Sebastian Krause auf Grundlage einer klinischen Untersuchung, digitaler Intraoralscans und – falls erforderlich – einer Digitalen Volumentomographie (DVT) ein individuelles Behandlungskonzept. Dabei werden sowohl die notwendige Erweiterung der Kieferbreite als auch funktionelle Aspekte wie Biss, Kaufunktion und die langfristige Stabilität des Behandlungsergebnisses berücksichtigt.
Vereinbaren Sie einen Beratungstermin und lassen Sie prüfen, welche Form der Oberkiefererweiterung für Ihre anatomische Ausgangssituation geeignet sein kann.
Viele Erwachsene stellen sich zunächst wegen schiefer Zähne, eines Kreuzbisses oder Platzmangels in einer kieferorthopädischen Praxis vor. Im Laufe der Beratung zeigt sich jedoch häufig ein weiterer Wunsch: Das Lächeln soll harmonischer, voller und natürlicher wirken.
Eine moderne Oberkiefererweiterung – beispielsweise durch MARPE, MSE oder eine chirurgisch unterstützte DOME-Gaumennahterweiterung – verfolgt jedoch in erster Linie ein funktionelles Ziel: Die Behandlung eines zu schmalen Oberkiefers und die Vergrößerung der Kieferbreite.
Ästhetische Veränderungen können sich im Verlauf der Behandlung ergeben, stehen jedoch nicht im Mittelpunkt der Therapie und lassen sich weder vorhersagen noch garantieren.
Viele Patienten berichten nach einer erfolgreichen Gaumennahterweiterung, dass ihr Lächeln voller wirkt. Der Grund dafür liegt häufig in der größeren Kieferbreite. Ist der Oberkiefer sehr schmal, liegen die Seitenzähne weiter innen. Beim Lächeln werden deshalb oft hauptsächlich die Frontzähne sichtbar.
Nach einer erfolgreichen Erweiterung des Oberkiefers können auch die Seitenzähne stärker sichtbar werden. Dadurch kann das Lächeln breiter erscheinen. Ob dieser Effekt eintritt und wie deutlich er ausfällt, ist jedoch individuell verschieden und hängt unter anderem von der Lippenbewegung, der Zahnstellung und der anschließenden kieferorthopädischen Behandlung ab.
Die Smile Width beschreibt die sichtbare Breite des Zahnbogens während des Lächelns.
Sie wird von zahlreichen Faktoren beeinflusst:
Ein schmaler Oberkiefer führt häufig dazu, dass nur die Frontzähne deutlich sichtbar sind. Nach einer erfolgreichen MARPE-, MSE- oder DOME-Behandlung kann sich die sichtbare Breite des Zahnbogens verändern. Ob sich dadurch die Smile Width tatsächlich vergrößert, hängt jedoch immer von der individuellen Ausgangssituation sowie der anschließenden kieferorthopädischen Zahnkorrektur ab.
Als Buccal Corridors bezeichnet man die dunklen Bereiche zwischen den sichtbaren Seitenzähnen und den Mundwinkeln beim Lächeln. Diese dunklen Bereiche entstehen nicht ausschließlich durch einen schmalen Oberkiefer. Auch folgende Faktoren spielen eine wichtige Rolle:
In der ästhetischen Zahnmedizin wird häufig diskutiert, wie stark Buccal Corridors die Wahrnehmung eines Lächelns beeinflussen. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen jedoch, dass die Bewertung eines attraktiven Lächelns von vielen Faktoren abhängt und individuell unterschiedlich ausfällt.
Eine Oberkiefererweiterung wird deshalb nicht durchgeführt, um Buccal Corridors zu beseitigen. Das Ziel der Behandlung ist die funktionelle Erweiterung eines zu schmalen Oberkiefers. Eine Veränderung der Buccal Corridors kann ein möglicher Begleiteffekt sein, lässt sich jedoch nicht sicher vorhersagen.
Diese Frage gehört zu den häufigsten Suchanfragen im Zusammenhang mit MSE und MARPE. Die Antwort lautet: Mögliche Veränderungen sind individuell unterschiedlich und in der Regel subtil. Durch die Erweiterung der knöchernen Oberkieferbasis können sich die räumlichen Beziehungen innerhalb des Mittelgesichts geringfügig verändern. Dies kann sich unter anderem auf die Form des Zahnbogens, die Sichtbarkeit der Seitenzähne, die Unterstützung der Oberlippe, die Breite des Lächelns auswirken.
Ausgeprägte Veränderungen der Gesichtsform sind bei einer isolierten Gaumennahterweiterung jedoch nicht das Ziel der Behandlung und sollten auch nicht erwartet werden.
Patientinnen und Patienten sollten deshalb realistische Erwartungen an das ästhetische Ergebnis haben. Im Vordergrund stehen die funktionelle Korrektur und eine langfristig stabile Okklusion.
Die Erweiterung des Oberkiefers schafft die knöcherne Grundlage für eine stabile Zahnstellung. Nach Abschluss der Expansionsphase müssen die Zähne jedoch in ihre optimale Position gebracht werden. Hier kommen häufig moderne Aligner-Systeme oder eine feste Zahnspange zum Einsatz.
Die Aufgaben der Aligner sind unter anderem:
Die Kombination aus skelettaler Expansion und anschließender Aligner-Therapie ermöglicht es in vielen Fällen, sowohl funktionelle als auch ästhetische Behandlungsziele zu verfolgen.
Viele Patienten sprechen nach einer Oberkiefererweiterung von einer Invisalign®-Behandlung, obwohl sie eigentlich eine Behandlung mit Alignern meinen. Aligner ist der Oberbegriff für transparente Zahnschienen zur Zahnkorrektur, während Invisalign® eine der bekanntesten Marken für Aligner-Systeme ist. Nach einer erfolgreichen MSE-, MARPE- oder DOME-Behandlung kann eine Zahnkorrektur mit transparenten Alignern wie Invisalign® eine geeignete Möglichkeit sein, die Zahnstellung weiter zu optimieren.
Nach Abschluss der Stabilisierungsphase werden digitale Abdrücke beziehungsweise ein Intraoralscan angefertigt. Auf dieser Grundlage wird die weitere Zahnbewegung digital geplant. Mit transparenten Alignern können anschließend unter anderem:
Ob eine Behandlung mit Invisalign® oder einem anderen Aligner-System infrage kommt, hängt von der individuellen Ausgangssituation, den Behandlungszielen und der Komplexität der Zahnfehlstellung ab.
Nicht jeder Patient entscheidet sich nach einer erfolgreichen MARPE-, MSE- oder DOME-Behandlung für transparente Aligner. In bestimmten Fällen kann eine Lingualtechnik eine geeignete Alternative sein. Bei der Lingualtechnik werden die Brackets auf der Innenseite der Zähne befestigt. Dadurch ist die Zahnspange im Alltag nahezu unsichtbar und ermöglicht gleichzeitig eine präzise Kontrolle komplexer Zahnbewegungen.
Nach einer Oberkiefererweiterung kann eine Lingualbehandlung insbesondere sinnvoll sein, wenn:
Vor Beginn der Behandlung wird nach der Einheil- und Stabilisierungsphase ein digitaler Intraoralscan oder ein präziser Abdruck erstellt. Auf dieser Grundlage wird die individuelle Zahnbewegung geplant und die Lingualapparatur maßgefertigt.
Ob nach einer MARPE-, MSE- oder DOME-Gaumennahterweiterung eine Lingualtechnik, Aligner oder eine klassische feste Zahnspange die beste Wahl ist, hängt von der Ausgangssituation, der Zahnfehlstellung und den persönlichen Behandlungszielen ab.
Mit dem Abschluss der aktiven kieferorthopädischen Behandlung ist die Therapie noch nicht beendet. Nach jeder Zahnbewegung und auch nach einer erfolgreichen Oberkiefererweiterung benötigen Zähne, Knochen und umliegendes Gewebe Zeit, sich dauerhaft zu stabilisieren. Ohne eine konsequente Retention besteht die natürliche Tendenz, dass sich Zähne wieder in ihre ursprüngliche Position bewegen (Rezidiv). Deshalb gehört die Retentionsphase zu den wichtigsten Bestandteilen einer erfolgreichen Behandlung nach MARPE, MSE oder DOME.
Zur langfristigen Stabilisierung können – abhängig von der individuellen Ausgangssituation – verschiedene Retentionsmaßnahmen eingesetzt werden:
Eine sorgfältig geplante Retention trägt entscheidend dazu bei, die erreichte Kieferbreite, die Zahnstellung und das funktionelle Behandlungsergebnis langfristig zu erhalten.
Eine Oberkiefererweiterung mit MARPE, MSE oder DOME gehört zu den komplexesten Behandlungen der modernen Kieferorthopädie. Für ein langfristig stabiles Ergebnis sind eine präzise Diagnostik, eine individuelle Behandlungsplanung und eine sorgfältige Nachsorge entscheidend.
Dr. Sebastian Krause ist Fachzahnarzt für Kieferorthopädie und auf die Behandlung von Jugendlichen und Erwachsenen spezialisiert. In der Fachzahnarztpraxis für Kieferorthopädie in München wird jede Behandlung individuell geplant. Moderne Intraoralscans, digitale Planungsverfahren und – bei entsprechender Indikation – eine dreidimensionale Diagnostik mittels DVT ermöglichen eine präzise Beurteilung der Kieferanatomie. Aufbauend darauf wird ein auf die persönliche Situation abgestimmtes Behandlungskonzept entwickelt – von der Oberkiefererweiterung über die anschließende Zahnkorrektur mit Alignern, Lingualtechnik oder einer festen Zahnspange bis hin zur langfristigen Retention.
Ziel ist nicht nur die Verbreiterung des Oberkiefers, sondern eine dauerhaft stabile Verzahnung, eine gesunde Funktion des Kausystems und ein nachhaltiges Behandlungsergebnis.
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MARPE (Mini Implant Assisted Rapid Palatal Expansion) ist eine moderne Form der Gaumennahterweiterung. Mithilfe kleiner kieferorthopädischer Mini-Implantate wird der Oberkiefer knochengestützt verbreitert. Ziel ist die Behandlung eines zu schmalen Oberkiefers, eines Kreuzbisses oder eines transversalen Oberkieferdefizits.
Eine MARPE-Behandlung eignet sich vor allem für Jugendliche und Erwachsene mit einem schmalen Oberkiefer. Ob MARPE, MSE oder DOME die geeignete Therapie ist, hängt unter anderem vom Alter, der Verknöcherung der Gaumennaht und der individuellen Anatomie ab.
Ja. Eine Gaumennahterweiterung bei Erwachsenen ist heute häufig ohne klassische große Kieferoperation möglich. Je nach individueller Ausgangssituation kommen Verfahren wie MARPE, MSE oder eine chirurgisch unterstützte DOME-Behandlung infrage.
Nach einer ausführlichen Untersuchung mit Intraoralscan und – falls medizinisch erforderlich – einer dreidimensionalen Diagnostik (DVT) wird die geeignete Behandlungsform geplant. Anschließend wird der knochengestützte Expander eingesetzt und der Oberkiefer schrittweise erweitert. Nach der Stabilisierungsphase erfolgt meist die weitere Zahnkorrektur mit Alignern, Lingualtechnik oder einer festen Zahnspange.
Die aktive Erweiterung dauert meist nur wenige Wochen. Anschließend verbleibt das Gerät mehrere Monate im Mund, damit sich neuer Knochen in der erweiterten Gaumennaht bilden kann. Die gesamte Behandlungsdauer einschließlich der anschließenden Zahnkorrektur richtet sich nach der individuellen Ausgangssituation.
Die Kosten einer MARPE-Behandlung können nicht pauschal angegeben werden. Sie hängen unter anderem von der gewählten Methode (MARPE, MSE oder DOME), dem Behandlungsumfang, der Diagnostik sowie der anschließenden kieferorthopädischen Therapie ab. Nach der Untersuchung erhalten Sie einen individuellen Behandlungs- und Kostenplan.
Sowohl MARPE als auch MSE (Maxillary Skeletal Expander) sind knochengestützte Verfahren zur Oberkiefererweiterung. Beide nutzen Mini-Implantate zur Verankerung im Gaumen. Welches System eingesetzt wird, richtet sich nach der individuellen Anatomie und den Behandlungszielen.
MARPE erweitert den Oberkiefer ausschließlich kieferorthopädisch. DOME (Distraction Osteogenesis Maxillary Expansion) kombiniert die Oberkiefererweiterung mit einem minimalinvasiven chirurgischen Eingriff. DOME kann insbesondere bei Erwachsenen mit einer vollständig verknöcherten Gaumennaht sinnvoll sein.
Ein schmaler Oberkiefer kann unter anderem zu einem Kreuzbiss, Platzmangel, Engstand, einer schmalen Zahnbogenform oder einer Fehlbelastung des Kausystems führen. Je nach individueller Anatomie können zusätzlich funktionelle Beschwerden auftreten.
Nach einer erfolgreichen Oberkiefererweiterung können sich die Zahnbogenform, die sichtbare Smile Width oder die Buccal Corridors verändern. Das Ziel der Behandlung ist jedoch die funktionelle Korrektur eines schmalen Oberkiefers. Ob und in welchem Umfang ästhetische Veränderungen auftreten, ist individuell verschieden und lässt sich nicht vorhersagen.