Mo: 09:00 - 19:00 Uhr
Di: 09:00 - 19:00 Uhr
Mi: 09:00 - 19:00 Uhr
Do: 09:00 - 19:00 Uhr
Fr: 09:00 - 19:00 Uhr

Alle Termine nach Vereinbarung

Kostenlose Parkplätze stehen unseren Patienten im Parkhaus unter der Praxis zur Verfügung.

Unser Blog

Sport mit Zahnspange: Was ist erlaubt?

Darf man mit Zahnspange Sport machen? Erfahren Sie, wann ein Mundschutz sinnvoll ist und was bei Fußball, Kampfsport oder einem kaputten Bracket zu tun ist.

Sport mit Zahnspange – was ist erlaubt und worauf sollte man achten?

Ja, Sport ist mit einer festen Zahnspange grundsätzlich erlaubt. Kinder, Jugendliche und Erwachsene können während der kieferorthopädischen Behandlung in der Regel weiterhin normal trainieren und am Schul- oder Vereinssport teilnehmen. Bei Sportarten mit Körperkontakt, schnellen Bällen oder einem erhöhten Risiko für Stürze und Schläge ins Gesicht kann ein geeigneter Mundschutz sinnvoll sein.

Die Zahnspange selbst schränkt die sportliche Aktivität also normalerweise nicht ein. Entscheidend ist vielmehr das Verletzungsrisiko der jeweiligen Sportart. Ein Stoß gegen Mund oder Kiefer kann dazu führen, dass Brackets die Lippen oder Wangen verletzen, sich ein Bracket löst oder der Zahnspangenbogen beschädigt wird.

 

Darf man mit einer festen Zahnspange Sport machen?

Ja, mit einer festen Zahnspange darf man grundsätzlich Sport treiben. Eine Trainingspause oder Befreiung vom Schulsport ist allein wegen der Zahnspange normalerweise nicht notwendig.

Bei vielen Sportarten sind keine besonderen Vorkehrungen erforderlich. Dazu zählen beispielsweise:

  • Laufen und Joggen
  • Schwimmen
  • Radfahren
  • Fitness
  • Leichtathletik
  • Tanzen und viele Formen des Turnens

Mehr Aufmerksamkeit ist bei Sportarten sinnvoll, bei denen es häufiger zu Zusammenstößen, Stürzen oder einem Ballkontakt im Gesichtsbereich kommen kann.
Das betrifft beispielsweise Fußball, Handball, Basketball, Hockey sowie verschiedene Kontakt- und Kampfsportarten.
Auch diese Sportarten sind mit einer Zahnspange nicht grundsätzlich verboten. Je nach Verletzungsrisiko kann jedoch ein zusätzlicher Schutz für Zähne und Zahnspange empfehlenswert sein.

Warum ist bei manchen Sportarten mit Zahnspange besondere Vorsicht nötig?

Das größte Risiko beim Sport mit einer festen Zahnspange ist ein direkter Stoß gegen Mund, Zähne oder Kiefer. Dabei können nicht nur die Zähne verletzt werden. Brackets und Drähte können zusätzlich gegen Lippen und Wangen gedrückt werden.

Bei einem Zusammenstoß, Sturz oder Balltreffer können beispielsweise:

  • Lippen oder Wangen an den Brackets verletzt werden,
  • Brackets beschädigt oder gelöst werden,
  • der Zahnspangenbogen verbogen werden oder
  • Zähne durch den Aufprall verletzt werden.

Wie groß dieses Risiko ist, hängt stark von der jeweiligen Sportart ab.

Wer beispielsweise schwimmt oder joggt, hat normalerweise ein deutlich geringeres Risiko für einen direkten Schlag gegen die Zähne als jemand, der regelmäßig Hockey oder eine Kampfsportart betreibt.

Braucht man mit einer festen Zahnspange einen Mundschutz?

Nicht bei jeder Sportart ist ein Mundschutz notwendig. 
Bei Kontakt-, Ball- und Kampfsportarten kann ein geeigneter Mundschutz jedoch sinnvoll sein, um Zähne, Lippen, Wangen und die feste Zahnspange bei einem Aufprall besser zu schützen.

Besonders relevant ist ein Mundschutz bei Sportarten, bei denen:

  • direkter Körperkontakt vorkommt
  • Bälle oder Sportgeräte das Gesicht treffen können
  • Schläge gegen den Kopf oder Kiefer möglich sind
  • ein erhöhtes Sturzrisiko besteht.

Ob ein Mundschutz im individuellen Fall empfehlenswert ist, hängt deshalb nicht allein davon ab, dass eine Zahnspange getragen wird, sondern vor allem von der ausgeübten Sportart.

Wer regelmäßig Kontakt- oder Kampfsport betreibt, sollte das Thema bereits bei der kieferorthopädischen Behandlung ansprechen.

 

Welcher Mundschutz eignet sich bei einer festen Zahnspange?

Bei einer festen Zahnspange sollte ein Mundschutz verwendet werden, der für Brackets geeignet ist und genügend Platz für die laufenden Zahnbewegungen lässt.
Das ist wichtig, weil sich die Position der Zähne während einer kieferorthopädischen Behandlung verändert. Ein Mundschutz, der sehr eng an den aktuellen Zahnpositionen anliegt, kann deshalb während der laufenden Behandlung ungeeignet sein. Der Schutz muss sowohl die Brackets berücksichtigen als auch ausreichend Freiraum für Veränderungen der Zahnstellung bieten.
Es gibt spezielle Sportmundschutze, die für das Tragen mit einer festen Zahnspange konzipiert sind.
Welche Lösung im individuellen Fall geeignet ist, hängt unter anderem von der Zahnspange, dem aktuellen Behandlungsstand und der Sportart ab.
Bei regelmäßigem Kontakt- oder Kampfsport ist es deshalb sinnvoll, die Auswahl des Mundschutzes mit der behandelnden kieferorthopädischen Praxis abzustimmen.

 

Kann man mit Zahnspange Fußball spielen?

Ja, Fußball ist auch mit einer festen Zahnspange möglich. Da es jedoch zu Zusammenstößen, Stürzen oder einem Balltreffer im Gesicht kommen kann, besteht ein gewisses Verletzungsrisiko für Mund und Zähne.

Eine feste Zahnspange ist also kein Grund, mit dem Fußballspielen aufzuhören.
Wer regelmäßig trainiert und an Spielen teilnimmt, kann mit der kieferorthopädischen Praxis besprechen, ob ein geeigneter Sportmundschutz sinnvoll ist.
Das gilt insbesondere bei Kindern und Jugendlichen, die intensiv oder leistungsorientiert Fußball spielen.

 

Kann man mit Zahnspange Handball oder Basketball spielen?

Ja, auch Handball und Basketball können grundsätzlich mit einer festen Zahnspange gespielt werden. Wegen des Körperkontakts und der schnellen Ballbewegungen besteht jedoch die Möglichkeit eines Treffers oder Zusammenstoßes im Gesichtsbereich.
Bei einem direkten Aufprall können Brackets gegen die Lippen oder Wangen gedrückt werden. Auch Schäden an der kieferorthopädischen Apparatur sind möglich.
Ob ein Mundschutz sinnvoll ist, sollte anhand des individuellen Verletzungsrisikos beurteilt werden.

 

Kann man mit Zahnspange Kampfsport machen?

Grundsätzlich ist auch Kampfsport mit einer festen Zahnspange möglich. Bei Sportarten mit direkten Treffern im Gesichts- und Kieferbereich ist ein geeigneter Mundschutz jedoch besonders wichtig.

Wie hoch das Verletzungsrisiko ist, hängt stark von der jeweiligen Disziplin und davon ab, ob mit oder ohne direkten Kontakt trainiert wird.
Bei Sportarten wie Boxen oder Kickboxen können beispielsweise direkte Schläge gegen Mund und Kiefer auftreten. Ein Mundschutz muss in diesem Fall nicht nur die Zähne schützen, sondern auch mit der festen Zahnspange kompatibel sein.
Wer eine solche Sportart regelmäßig betreibt, sollte die kieferorthopädische Praxis darüber informieren und den passenden Mundschutz abstimmen.

 

Darf mein Kind mit Zahnspange am Schulsport teilnehmen?

Ja, Kinder können mit einer festen Zahnspange normalerweise weiterhin am Schulsport teilnehmen. Eine Zahnspange allein ist in der Regel kein Grund für eine Sportbefreiung.

Laufen, Leichtathletik, Turnen und viele andere typische Aktivitäten können wie gewohnt ausgeübt werden.
Bei Ball- und Kontaktsportarten gelten dieselben Vorsichtsmaßnahmen wie außerhalb der Schule: Das Risiko eines direkten Treffers gegen Mund und Zähne sollte berücksichtigt werden.
Wenn Ihr Kind eine besondere kieferorthopädische Apparatur trägt oder kurz zuvor ein Eingriff erfolgt ist, können individuell andere Empfehlungen gelten. In diesem Fall sollten Sie die behandelnde Praxis fragen.

 

Darf man direkt nach dem Einsetzen einer Zahnspange Sport machen?

In der Regel darf man auch nach dem Einsetzen einer festen Zahnspange Sport treiben. Eine allgemeine Sportpause ist normalerweise nicht erforderlich.

In den ersten Tagen können die Zähne allerdings empfindlich sein und ein Druck- oder Spannungsgefühl kann auftreten. Auch Lippen und Wangen müssen sich zunächst an die Brackets gewöhnen.
Wer sich wohlfühlt, kann normalerweise trotzdem Sport treiben. Bei stärkeren Beschwerden kann es angenehmer sein, das Training vorübergehend etwas anzupassen.
Auch nach einem normalen Kontrolltermin oder einem Bogenwechsel ist üblicherweise keine grundsätzliche Sportpause notwendig.

 

Was tun, wenn beim Sport ein Bracket abgeht?

Wenn sich beim Sport ein Bracket löst, sollte es nicht selbst entfernt oder wieder angeklebt werden. Kontaktieren Sie die kieferorthopädische Praxis und schildern Sie, was passiert ist.

Ein gelöstes Bracket kann weiterhin am Zahnspangenbogen hängen und sich bewegen.
Reibt es dadurch an der Lippe oder Wange, kann kieferorthopädisches Schutzwachs die Stelle vorübergehend abdecken.
Ob das Bracket kurzfristig neu befestigt werden muss oder eine Reparatur bis zum nächsten Termin warten kann, sollte die behandelnde Praxis entscheiden.

 

Was tun, wenn der Draht nach dem Sport piekst?

Ein pieksender oder verbogener Zahnspangendraht sollte kieferorthopädisch kontrolliert werden. Bis dahin kann Schutzwachs helfen, eine störende Stelle abzudecken.
Versuchen Sie nicht, einen deutlich verbogenen Draht eigenständig mit einer Zange oder anderen Werkzeugen zu korrigieren.
Der Zahnspangenbogen ist Teil der geplanten Zahnbewegung. Wurde er durch einen Stoß beschädigt, sollte deshalb geprüft werden, ob eine Anpassung notwendig ist.

 

Was tun nach einem Schlag auf Mund oder Zähne?

Nach einem stärkeren Schlag gegen Mund oder Kiefer sollte nicht nur die Zahnspange, sondern auch die Zähne selbst kontrolliert werden.
Auch wenn Brackets und Draht auf den ersten Blick intakt aussehen, kann ein Zahn durch einen Unfall verletzt worden sein.
Achten Sie nach einem stärkeren Stoß insbesondere auf:

  • Schmerzen an einzelnen Zähnen
  • auffällig lockere Zähne
  • abgebrochene Zahnteile
  • Blutungen
  • eine veränderte Zahnposition
  • starke Verletzungen an Lippen oder Zahnfleisch 
  • einen plötzlich veränderten Biss

Bei einem stärkeren Zahnunfall sollte zeitnah eine zahnärztliche Untersuchung erfolgen.
Ist zusätzlich die Zahnspange beschädigt, sollte anschließend auch die kieferorthopädische Apparatur kontrolliert werden.

 

Was sollte bei Sport mit Zahnspange in die Sporttasche?

Für Zahnspangenträger ist kieferorthopädisches Schutzwachs ein praktischer Begleiter beim Sport.
Sollte nach einem Zusammenstoß ein Bracket oder Draht an der Schleimhaut reiben, lässt sich die störende Stelle damit vorübergehend abdecken.
Wer einen Sportmundschutz benötigt, sollte diesen selbstverständlich ebenfalls zum Training und zu Wettkämpfen mitnehmen.
Nach einem stärkeren Treffer im Gesicht empfiehlt es sich außerdem, kurz zu prüfen, ob sich die Zahnspange anders anfühlt als zuvor.

 

Muss ich meinem Kieferorthopäden sagen, welchen Sport ich betreibe?

Bei regelmäßigem Kontakt- oder Kampfsport ist es sinnvoll, die kieferorthopädische Praxis darüber zu informieren.
Das gilt besonders dann, wenn ein Mundschutz benötigt wird.
So kann bei der Auswahl berücksichtigt werden, dass der Schutz zur festen Zahnspange passt und die geplanten Zahnbewegungen möglichst nicht behindert.
Bei Sportarten ohne besonderes Verletzungsrisiko sind normalerweise keine speziellen kieferorthopädischen Maßnahmen notwendig.

 

Fazit: Sport und Zahnspange passen gut zusammen

Sport ist mit einer festen Zahnspange grundsätzlich möglich. Kinder, Jugendliche und Erwachsene müssen wegen einer kieferorthopädischen Behandlung normalerweise weder auf Schulsport noch auf ihr regelmäßiges Training verzichten.

Bei Sportarten mit erhöhtem Risiko für Zusammenstöße, Stürze oder Schläge ins Gesicht kann ein für feste Zahnspangen geeigneter Mundschutz sinnvoll sein.

Wird die Zahnspange beim Sport beschädigt, sollte sie nicht selbst repariert werden. Ein lockeres Bracket, ein verbogener Draht oder Beschwerden nach einem stärkeren Stoß sollten kieferorthopädisch kontrolliert werden.

So lässt sich eine kieferorthopädische Behandlung in der Regel gut mit einem aktiven Alltag und regelmäßigem Sport verbinden.

Häufige Fragen zu Sport mit Zahnspange

Ja. Eine feste Zahnspange schließt Sport grundsätzlich nicht aus. Die meisten Sportarten können während der kieferorthopädischen Behandlung weiterhin ausgeübt werden.

Grundsätzlich können nahezu alle Sportarten auch mit einer Zahnspange ausgeübt werden. Bei Kontakt-, Ball- und Kampfsportarten kann wegen des höheren Verletzungsrisikos zusätzlicher Schutz sinnvoll sein.

Ein Mundschutz kann beim Fußball zusätzlichen Schutz bieten, weil Zusammenstöße und Balltreffer im Gesicht möglich sind. Ob er individuell empfohlen wird, kann mit der kieferorthopädischen Praxis besprochen werden.

Ja, grundsätzlich ist das möglich. Bei Kampfsportarten mit direktem Kontakt zum Gesicht ist ein für feste Zahnspangen geeigneter Mundschutz jedoch besonders wichtig.

Nicht jeder herkömmliche Mundschutz ist für eine feste Zahnspange geeignet. Er sollte ausreichend Platz für Brackets und Zahnbewegungen bieten. Bei Unsicherheit sollte die Auswahl mit der kieferorthopädischen Praxis abgestimmt werden.

Normalerweise nicht. Eine feste Zahnspange allein ist in der Regel kein Grund, nicht am Schulsport teilzunehmen.