Dr. Sebastian Krause
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Kostenlose Parkplätze stehen unseren Patienten im Parkhaus unter der Praxis zur Verfügung.
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Schnarchen wird oft als harmlos angesehen – tatsächlich kann es jedoch ein Hinweis auf funktionelle Probleme im Bereich der Atemwege sein. Häufig entsteht das Schnarchgeräusch, wenn sich die Muskulatur im Mund- und Rachenraum im Schlaf entspannt. Der Unterkiefer sinkt leicht nach hinten, die Zunge verlagert sich ebenfalls nach hinten und verengt den Atemweg. Die eingeatmete Luft muss sich durch diesen verengten Raum bewegen – das typische Schnarchen entsteht.
Die Stellung von Kiefer und Zähnen hat einen großen Einfluss auf die Atmung im Schlaf. Besonders Menschen mit einer sogenannten Unterkieferrücklage sind häufiger betroffen. Dabei liegt der Unterkiefer weiter hinten, wodurch der Platz im Rachenraum zusätzlich eingeschränkt wird.
Das kann nicht nur zu Schnarchen führen, sondern auch zu Atemaussetzern (Schlafapnoe). Diese beeinträchtigen die Schlafqualität und können langfristig gesundheitliche Folgen haben.
Typische Anzeichen können sein:
Durch moderne kieferorthopädische Behandlungen kann die Position des Unterkiefers gezielt beeinflusst werden. Spezielle Alignersysteme ermöglichen es, die Zahnstellung zu korrigieren und gleichzeitig den Biss so anzupassen, dass sich die Atemwege verbessern.
Vorteile:
Eine individuell angepasste Schiene kann den Unterkiefer während des Schlafs leicht nach vorne verlagern. Dadurch bleibt der Atemweg offen und das Schnarchen wird reduziert. Diese Methode eignet sich besonders bei leichtem bis mittlerem Schnarchen.
Bei ausgeprägter Schlafapnoe kommt häufig eine Atemmaske zum Einsatz, die die Atemwege durch leichten Überdruck offen hält. Diese Therapie ist sehr effektiv, wird jedoch nicht von allen Patientinnen und Patienten als angenehm empfunden.
Bei ausgeprägten Kieferfehlstellungen kann in bestimmten Fällen eine operative Vorverlagerung des Unterkiefers sinnvoll sein. Dadurch wird der Atemweg dauerhaft erweitert und die Atmung deutlich verbessert.
Eine erfolgreiche Therapie kann weit mehr bewirken als nur eine Reduktion des Schnarchens:
Viele Patientinnen und Patienten berichten nach der Behandlung von einer deutlich gesteigerten Lebensqualität.
Durch die Veränderung der Kieferposition kann sich zusätzlich das Gesichtsprofil verbessern. Das Kinn wirkt oft definierter und die Gesichtskonturen harmonischer.
Wenn Sie regelmäßig schnarchen, sich morgens nicht erholt fühlen oder Atemaussetzer beobachtet werden, ist eine Abklärung sinnvoll. In unserer Praxis analysieren wir die individuelle Situation und beraten Sie zu passenden Behandlungsmöglichkeiten.