Dr. Sebastian Krause
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Kostenlose Parkplätze stehen unseren Patienten im Parkhaus unter der Praxis zur Verfügung.
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Der Retainer hat sich an einem Zahn gelöst, der Draht ist gebrochen oder eine Stelle fühlt sich plötzlich locker an? Ein kaputter oder gelöster Retainer sollte zeitnah kieferorthopädisch kontrolliert werden. Versuchen Sie nicht, den Draht selbst anzukleben, abzuschneiden oder zurechtzubiegen.
Ein defekter Retainer ist in den meisten Fällen kein akuter Notfall. Trotzdem sollten Sie nicht mehrere Wochen bis zum nächsten regulären Kontrolltermin warten. Denn wenn der Retainer einzelne Zähne nicht mehr ausreichend stabilisiert, können sich diese wieder bewegen.
Was Sie jetzt tun sollten, hängt vor allem davon ab, wie der Retainer beschädigt ist.
Ein Defekt am festen Retainer ist nicht immer sofort sichtbar. Besonders häufig löst sich zunächst nur eine einzelne Klebestelle. Der Draht kann dann weiterhin hinter den Zähnen liegen und auf den ersten Blick völlig intakt aussehen.
Typische Anzeichen für einen beschädigten Retainer sind:
Wenn sich der Retainer plötzlich anders anfühlt, sollten Sie nicht wiederholt mit der Zunge daran drücken, um zu prüfen, ob er tatsächlich locker ist. Dadurch kann sich eine bereits geschwächte Klebestelle weiter lösen.
Eine typische Situation ist: Der Retainer ist noch vorhanden, hat sich aber an einem einzelnen Zahn gelöst.
Das kann leicht unbemerkt bleiben, weil der Draht weiterhin an den benachbarten Zähnen befestigt ist.
Auch wenn nur eine Klebestelle betroffen ist, sollten Sie Ihre kieferorthopädische Praxis kontaktieren. Der entsprechende Zahn wird möglicherweise nicht mehr so stabilisiert wie vorgesehen.
Außerdem sollte kontrolliert werden, ob der Draht weiterhin korrekt liegt. Ein teilweise gelöster Retainer kann sich verändern oder durch Belastungen weiter lösen.
Wichtig: Drücken Sie den Draht nicht selbst wieder an den Zahn und versuchen Sie nicht, ihn eigenständig zu befestigen.
Bei der Kontrolle kann festgestellt werden, ob lediglich die Klebestelle erneuert werden muss oder ob der Retainer selbst beschädigt ist.
Ist der Retainerdraht tatsächlich gebrochen, sollte ebenfalls zeitnah ein Termin vereinbart werden. Ein Bruch kann unterschiedlich aussehen. Manchmal ist der Draht deutlich durchtrennt, manchmal fällt zunächst nur auf, dass sich ein Teil des Retainers bewegen lässt oder ein Drahtende die Zunge stört.
Auch wenn der gebrochene Retainer keine Schmerzen verursacht, sollte er kontrolliert werden. Durch die Unterbrechung kann seine stabilisierende Funktion beeinträchtigt sein. Ob der bestehende Retainer repariert werden kann oder ein neuer Retainer notwendig ist, hängt davon ab, wo und wie der Draht beschädigt wurde.
Hat sich der Retainer vollständig von den Zähnen gelöst, sollten Sie ihn – sofern Sie ihn noch haben – aufbewahren und Ihre kieferorthopädische Praxis kontaktieren.
Versuchen Sie nicht, den Retainer selbst wieder einzusetzen oder anzukleben.
In der Praxis wird zunächst die aktuelle Zahnstellung überprüft. Anschließend kann entschieden werden, ob ein neuer Retainer angefertigt werden sollte und welche weitere Stabilisierung sinnvoll ist.
Je früher Sie sich melden, desto besser kann beurteilt werden, ob die Zahnstellung noch unverändert ist.
Ein kaputter Retainer ist normalerweise kein medizinischer Notfall, sollte aber zeitnah kontrolliert werden.
Wie schnell eine Reparatur notwendig ist, hängt von der Art des Defekts ab. Eine einzelne gelöste Klebestelle ist beispielsweise eine andere Situation als ein vollständig abgegangener Retainer oder ein Draht, der die Zunge verletzt.
Es gibt deshalb keine allgemeingültige Regel wie „innerhalb von 24 Stunden“ oder „eine Woche ist kein Problem“.
Am besten kontaktieren Sie die Praxis, sobald Sie den Defekt bemerken, und beschreiben kurz, was passiert ist. So kann das Praxisteam einschätzen, wann eine Kontrolle sinnvoll ist.
Besonders zeitnah sollten Sie sich melden, wenn:
Bis zur Kontrolle sollten Sie den beschädigten Retainer möglichst wenig belasten.
Nicht am Retainer ziehen
Auch wenn sich eine Stelle locker anfühlt: Ziehen oder spielen Sie nicht mit dem Draht. Dadurch können sich weitere Befestigungen lösen.
Harte Belastungen vermeiden
Bis zur Kontrolle kann es sinnvoll sein, besonders harte oder klebrige Lebensmittel zu vermeiden, die den bereits gelockerten Retainer zusätzlich belasten könnten.
Bei einem pieksenden Draht Schutzwachs verwenden
Reibt ein abstehendes Drahtende an der Zunge oder Mundschleimhaut, kann kieferorthopädisches Schutzwachs vorübergehend helfen. Es wird auf die störende Stelle gesetzt und bildet eine kleine Schutzschicht.
Das ist allerdings nur eine vorübergehende Lösung bis zur Kontrolle und ersetzt keine Reparatur.
Praxis kontaktieren
Wenn Sie nicht einschätzen können, ob der Retainer wirklich beschädigt ist, rufen Sie in Ihrer kieferorthopädischen Praxis an. Oft lässt sich bereits anhand Ihrer Beschreibung entscheiden, wie kurzfristig der Retainer angesehen werden sollte.
Bei einem lockeren Draht ist die Versuchung groß, das Problem schnell selbst zu lösen. Davon ist jedoch abzuraten.
Retainer nicht selbst ankleben
Verwenden Sie niemals Sekundenkleber, Haushaltskleber oder andere Klebstoffe, um einen gelösten Retainer wieder am Zahn zu befestigen. Für die professionelle Befestigung werden dafür vorgesehene dentale Materialien verwendet. Außerdem muss vor der Reparatur kontrolliert werden, ob der Draht noch korrekt sitzt.
Draht nicht selbst verbiegen
Ein Retainer sollte nicht mit den Fingern, einer Pinzette oder einer Zange in eine vermeintlich richtige Position gebogen werden. Ein verformter Draht kann unerwünschte Kräfte auf die Zähne übertragen.
Retainer nicht selbst abschneiden
Auch ein störendes Drahtende sollte möglichst nicht eigenständig mit Schere oder Zange entfernt werden.
Kontaktieren Sie bei starken Beschwerden die Praxis und lassen Sie sich sagen, wie Sie bis zur Behandlung vorgehen sollen.
Wenn der Retainer plötzlich an der Zunge reibt oder piekst, kann das ein Hinweis darauf sein, dass sich eine Klebestelle gelöst oder der Draht verändert hat.
Kontrollieren Sie die Stelle vorsichtig, ohne am Draht zu ziehen.
Bis zum Termin kann kieferorthopädisches Wachs helfen, die Zunge vor dem störenden Draht zu schützen.
Auch wenn der Retainer äußerlich noch intakt erscheint, sollte eine plötzlich störende Stelle kontrolliert werden.
Ja, grundsätzlich können sich Zähne nach einer kieferorthopädischen Behandlung wieder bewegen. Genau deshalb wird ein Retainer eingesetzt: Er stabilisiert die erreichte Zahnstellung.
Ein kaputter Retainer bedeutet allerdings nicht automatisch, dass sich die Zähne innerhalb weniger Stunden sichtbar verschieben.
Wie schnell Zahnbewegungen auftreten können, ist individuell unterschiedlich und lässt sich nicht zuverlässig vorhersagen. Deshalb sollte ein Defekt nicht unnötig lange unbehandelt bleiben.
Wenn Sie bereits feststellen, dass sich ein Zahn dreht, eine kleine Lücke entsteht oder sich die Zahnstellung anderweitig verändert, teilen Sie dies Ihrer kieferorthopädischen Praxis bei der Terminvereinbarung mit.
Welche Reparatur notwendig ist, hängt von der Art des Defekts ab.
Hat sich nur eine Klebestelle gelöst, kann der vorhandene Retainer unter Umständen wieder befestigt werden. Zuvor wird kontrolliert, ob der Draht noch richtig liegt und die Zahnstellung unverändert ist.
Ist der Retainerdraht beschädigt oder gebrochen, kann eine Erneuerung notwendig sein.
Sind mehrere Befestigungen betroffen oder ist der Retainer vollständig abgegangen, wird individuell entschieden, ob eine Reparatur noch sinnvoll ist oder ein neuer Retainer angefertigt werden sollte.
Auch die Zahnstellung wird dabei kontrolliert. Denn bevor ein Retainer wieder befestigt wird, muss sichergestellt sein, dass er die Zähne in der gewünschten Position stabilisiert.
Ein gelöster Retainer fällt natürlich nicht immer zu einem günstigen Zeitpunkt auf. Auch im Urlaub kann sich eine Klebestelle lösen oder ein Draht brechen.
Wenn Sie keine Schmerzen haben und lediglich eine kleine Stelle gelöst scheint, kontaktieren Sie nach Möglichkeit Ihre kieferorthopädische Praxis und schildern Sie die Situation. Dort kann eingeschätzt werden, ob eine Behandlung noch während des Urlaubs notwendig ist.
Piekst der Draht, kann kieferorthopädisches Schutzwachs vorübergehend helfen.
Verletzt ein abstehender Draht dagegen die Zunge oder Mundschleimhaut stark, verursacht deutliche Beschwerden oder ist der Retainer so weit gelöst, dass Teile frei im Mund liegen, sollte die Situation vor Ort zahnärztlich oder kieferorthopädisch beurteilt werden.
Auch im Urlaub gilt: Nicht selbst ankleben, verbiegen oder herausziehen.
Da sich eine einzelne Klebestelle unbemerkt lösen kann, lohnt es sich, auf Veränderungen zu achten.
Beim Zähneputzen können Sie beispielsweise darauf achten, ob der Draht weiterhin an allen vorgesehenen Stellen befestigt erscheint und ob sich etwas anders anfühlt als gewöhnlich.
Sie müssen den Retainer dafür nicht kräftig mit der Zunge oder den Fingern bewegen. Es reicht, Veränderungen bewusst wahrzunehmen.
Wenn Sie unsicher sind, ob eine Stelle noch fest ist, kann eine kurze kieferorthopädische Kontrolle Klarheit schaffen.
Ein kaputter oder gelöster Retainer sollte zeitnah kieferorthopädisch kontrolliert werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob sich nur eine Klebestelle gelöst hat, der Draht gebrochen ist oder der Retainer vollständig abgegangen ist.
Bis zum Termin sollten Sie den Retainer möglichst in Ruhe lassen und ihn weder selbst ankleben noch abschneiden oder verbiegen. Ein pieksender Draht kann vorübergehend mit kieferorthopädischem Wachs abgedeckt werden.
Je früher ein Defekt erkannt und beurteilt wird, desto besser lässt sich vermeiden, dass die Stabilisierung der erreichten Zahnstellung unnötig unterbrochen wird.
Meist handelt es sich nicht um einen akuten medizinischen Notfall. Ein kaputter oder gelöster Retainer sollte trotzdem zeitnah kontrolliert werden, damit die Zahnstellung weiterhin zuverlässig stabilisiert werden kann.
Auch eine einzelne gelöste Klebestelle sollte kontrolliert werden. Ob lediglich neu befestigt werden muss oder weitere Maßnahmen erforderlich sind, lässt sich bei der Untersuchung feststellen.
Eine sichere allgemeine Zeitspanne gibt es nicht. Da sich Zähne individuell unterschiedlich verhalten, sollten Sie Ihre Praxis kontaktieren, sobald Sie den Defekt bemerken.
Nein. Verwenden Sie insbesondere keinen Sekunden- oder Haushaltskleber. Ein Retainer sollte nach Kontrolle der Zahnstellung professionell befestigt werden.
Kieferorthopädisches Schutzwachs kann die störende Stelle kurzfristig abdecken. Lassen Sie den Retainer anschließend kontrollieren, um die Ursache zu beheben.
Nicht zwangsläufig. Ob eine Reparatur möglich ist oder ein neuer Retainer benötigt wird, hängt von Art und Umfang des Defekts ab.