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Logopädie

Die Verbindung zwischen Kieferorthopädie und Logopädie

In der Welt der Zahnheilkunde und Sprachtherapie sind die Beziehungen zwischen Kieferorthopäden und Logopäden von entscheidender Bedeutung. Das gemeinsame Ziel ist es, eine optimale Mundgesundheit sowie eine korrekte Sprachentwicklung sicherzustellen. Hier bieten wir einen umfassenden Überblick über die vielschichtige Verbindung zwischen diesen beiden Fachgebieten und beleuchten die wesentlichen Aspekte, die bei der Koordination von Kieferorthopädie und Logopädie eine Rolle spielen.

 

Die Interaktion zwischen Kieferorthopädie und Logopädie: Warum ist sie wichtig?

Die enge Verbindung zwischen Kiefer- und Zahnfehlstellungen einerseits und Sprach- sowie Schluckstörungen andererseits ist ein zentraler Aspekt der modernen Mundgesundheit. Zum Beispiel können Zahnfehlstellungen die Art und Weise beeinträchtigen, wie wir sprechen und schlucken, während umgekehrt Sprach- und Schluckstörungen Zahnfehlstellungen begünstigen können. In solchen Fällen ist eine koordinierte Zusammenarbeit zwischen Kieferorthopäden und Logopäden unerlässlich. Während der Kieferorthopäde sich auf die Korrektur von Zahn- und Kieferfehlstellungen konzentriert, unterstützt der Logopäde den Patienten bei der Entwicklung korrekter Mundmuster und -funktionen.

Die Bedeutung der Mundmuskulatur

Die Mundmuskulatur spielt eine entscheidende Rolle beim Atmen, Kauen, Schlucken und Sprechen. Störungen in diesem Bereich können zu einer Vielzahl von Problemen führen, wie Mundatmung, falscher Zungenlage und Lispeln. Die Behandlung solcher Muskelfunktionsstörungen, auch bekannt als myofunktionelle Therapie, wird von Logopäden durchgeführt. Dabei arbeiten verschiedene Fachdisziplinen wie Kinderärzte, Kieferorthopäden und Zahnärzte eng zusammen, um die Ursachen solcher Störungen zu behandeln.

 

Die Rolle von Lippenschluss und Zungenposition

Der korrekte Lippenschluss und die richtige Zungenposition sind entscheidend für die Gesundheit von Zähnen und Kiefer. Eine falsche Zungenposition kann zu Zahnfehlstellungen führen, während ein unzureichender Lippenschluss die Entwicklung des Oberkiefers beeinträchtigen kann. Daher ist es wichtig, bereits im frühen Kindesalter auf solche Aspekte zu achten und gegebenenfalls eine Behandlung einzuleiten.

Wann ist eine logopädische Behandlung notwendig?

Eine logopädische Behandlung ist oft notwendig, wenn Zahn- und Kieferfehlstellungen durch Muskelfunktionsstörungen verursacht werden. Solche Störungen können nicht allein durch eine Zahnspangenbehandlung behoben werden, daher ist eine koordinierte Therapie von Kieferorthopäden und Logopäden erforderlich. Zu den Gründen für eine logopädische Mitbehandlung gehören unter anderem Mundatmung, falsches Schlucken, falsche Zungenruhelage und Lispeln.

Was wird in der logopädischen Behandlung gemacht?

Die Logopädie zielt darauf ab, das gesunde Gleichgewicht der Muskelfunktionen im Mund- und Gesichtsbereich wiederherzustellen. Dies umfasst die Schulung von Lippen-, Zungen-, Puste- und Ansaugübungen sowie die Behandlung von Sprechstörungen wie Lispeln. Die Behandlung erfolgt oft spielerisch und kindgerecht, wobei auch die Eltern in den Prozess einbezogen werden.

Die Dauer der Behandlung und der richtige Zeitpunkt

Die Dauer der logopädischen Behandlung variiert je nach Komplexität der Störung und der Mitarbeit des Patienten. Es ist wichtig, dass Kieferorthopäden und Logopäden eng zusammenarbeiten, um den bestmöglichen Zeitpunkt für eine Behandlung festzulegen. Ein früher Beginn der Therapie kann langfristige positive Auswirkungen auf die Mundgesundheit und die Sprachentwicklung haben.